Shadow

Shadow sucht Paten

13.07.2019 -Wir wussten es schon lange, nur unsere liebe Heike Hahn und ihr Mann Jörg haben noch gezögert.

Und nun darf ich es bekannt geben: Shadow hat es geschafft, sie hat ihre Pflegeeltern und den Snorre Bär erobert, Shadow wird ganz offiziell adoptiert und nun für immer Mitglied ihrer Familie.

Wir freuen uns soooooo sehr darüber, weil wir mit gutem Gewissen sagen können das es auf dieser Welt keine perfektere Familie für sie gibt. Niemand kennt und versteht sie mit allen Stärken, Schwächen und Ängsten so gut und gibt ihr soviel Sicherheit endlich ein ganz normaler Hund zu werden. Wir freuen uns für Shadow, Heike, Jörg und Snorre

04.07.2019 – Hallo liebe Freunde, hier ist mal wieder Eure Shadow

Heute ist ein aufregender, aber wirklich sehr merkwürdiger Tag…. Eigentlich war alles ganz normal. Aufstehen, Gassi hüpfen (da hätte mir schon auffallen müssen, dass mein Pflegefrauchen KEIN EINZIGES Leckerchen dabei hatte…) und dann wurde es komisch.

Statt Frühstück und Schläfchen sind wir in die Tierarztpraxis gefahren. Die kenne ich schon, mein Freund Snorre war ja auch dabei… also Dann musste ich auf den Tisch und mein Pflegefrauchen hat mir gesagt „Schlaf schön, wenn du wach wirst, bin ich wieder da“… hä? Und bevor ich noch überlegen konnte, was sie damit meint, wurde ich ganz gaaaanz… müüüüde…

Als ich wach wurde, war ich irgendwie immer noch müde, hatte so einen Anzug an – und da kam auch schon mein Pflegefrauchen. Sie meinte, die Kastration wäre super verlaufen und ich muss nun nie wieder Babies bekommen. Scheinbar ist das was Gutes… mir war wichtig, dass wir zusammen in dem kleinen Räumchen sein konnten – hab dann meinen Kopf auf ihren Fuß gelegt – nicht, dass die heimlich doch abhaut

(sie meinte irgendwann, ihre Beine wären eingeschlafen… haben die auch so ne Kastration bekommen? Nun ja…) Jetzt sind wir wieder zu Hause und Snorre findet mich geht so… vielleicht möchte er auch so einen Anzug haben

22.06.2019 – Traumhündin sucht Traum-Zuhause für immer!!!

Die braune Labradorhündin Shadow sucht nach DEM Zuhause für immer. Im Video zu sehen mit Sicherheitsgeschirr und ihrem „ständigen Begleiter“ am Halsband, dem GPS-Tracker. Seit fast 4 Monaten ist sie nun in der Pflegestelle und dort ein fast normaler Hund geworden. Nur selten kommen noch Schreckmomente durch, die sie im ersten Moment erstmal in den Flucht- oder Freeze-Modus verfallen lassen. Mittlerweile genießt sie die Spaziergänge ohne Leine – natürlich immer nur dort, wo man die Gegend gut einsehen kann.

Sie hört toll auf ihren Namen, kommt auf Zuruf und orientiert sich immer entweder an den ihr bekannten Pflegemenschen oder an dem souveränen Hund. Fremde Menschen meidet sie nach Möglichkeit weiträumig und auch Besucher haben es nicht leicht, ihr Vertrauen zu gewinnen. Es braucht unter Umständen einige Wochen, bis sie in ihrem neuen Zuhause so befreit und fröhlich sein kann.

Dafür braucht Shadow unbedingt Menschen, die sich darüber im Klaren sind, dass „Zeit und Geduld“ die größten Faktoren sind, welche die Hündin braucht. Ein souveräner Hund sollte vorhanden sein. Denn sie wird sich in vielen Situationen an einem Artgenossen orientieren. Vermittlung nach entsprechendem Kennenlernen und positiver Vorkontrolle. Sie wird kastriert, geimpft, gechippt gegen Schutzgebühr und mit Tierschutzvertrag vermittelt.


26.05.2019 – Jetzt müssen wir endlich nachholen zu zeigen, wie toll Shadow beim Tierarzt war!!!

Es ist schon einige Zeit her, aber wir wollen das nicht vorenthalten!

Natürlich haben wir den für sie wichtigen Snorre mitgenommen und den Termin ans Ende der Sprechstunde gelegt, um Shadow nicht unnötig zu stressen. Gelassen und ruhig war sie im Wartezimmer – trotz fremder Menschen und der Tatsache, dass immer mal die Praxistür auf- und zuging… was halt so ist in einer Tierarztpraxis, selbst nach Beendigung der offiziellen Sprechstunde.

Erstmal haben wir Snorre untersuchen lassen. Der findet Tierarzt ja immer gut. Shadow ließ sich tatsächlich auf dem Boden von der lieben Tierärztin mit Leckerchen verwöhnen!

Auf dem Tisch war sie sehr lieb, nicht wirklich entspannt, aber in keiner Sekunde unwillig. Shadow wurde gründlich von Kopf bis Fuß untersucht und geimpft. Danach gab es nochmal Leckerchen und wir zogen stolz wie Bolle von dannen


14.05.2019 – Shadow auf der Suche nach DEM Zuhause für immer.

Vermittelt wird gegen Schutzgebühr und mit Tierschutzvertrag. Interessenten sollten bitte den ganzen Text lesen und sich bei Rückfragen an den Verein unter 0170/6922268 oder unter kontakt@tierfreunde-malsfeld.de wenden.


Geboren ca. 01.04.2015 ist die schokobraune Labradorhündin nun bald schon bereit, in ihr endgültiges Zuhause umzuziehen. Seit Anfang März 2019 befindet sie sich in ihrer Pflegestelle und lebt dort mittlerweile fast völlig unbeschwert mit dem dort lebenden Rüden. 

Shadow ist zwar eine Labradorhündin, doch durch ihre Vorgeschichte stark traumatisiert, was sich auch jetzt immer wieder zeigt. Die Hündin ist auf einem sehr guten Weg, allerdings gibt es immer noch viele Situationen, in denen sie plötzlich erschrickt und – sollte sie dann ungesichert sein – auch weglaufen könnte. Daher ist es zwingend notwendig, sie grundsätzlich mit dem Panikgeschirr und entsprechenden Leinen zu sichern – aktuell trägt sie draußen immer ihren GPS-Sender, das würden wir dem neuen Besitzer auch empfehlen.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, Shadow zu adoptieren, sollte einige Punkte bedenken: Um ihr Sicherheit zu geben, sollte möglichst mindestens ein weiterer, souveräner Hund vorhanden sein.

In der Pflegestelle wird sie nach und nach immer wieder und immer mehr mit unterschiedlichen Hunden zusammengeführt. Hierbei zeigt es sich deutlich, dass sie eine klare, saubere „Hundesprache“ spricht. Qualität der Bilder ist nicht so gut, das ist der Tatsache geschuldet, dass man absolute Momentaufnahmen (möglichst ohne, dass man sich bewegt) machen muss bzw. es beim Filmen schwierig ist, alles miteinander zu koordinieren 😉 (Bitte daher auch die Nebengeräusche zu ignorieren….) Es sollten möglichst keine Kinder im Haushalt leben.

Sie empfindet alle kleineren Menschen, die sich schnell und evtl. unkontrolliert bewegen, unangenehm und würde sich ständig entweder zurückziehen oder erstarren (einfrieren). Shadow braucht keine absolute Ruhe im Haus – aber ein in sich ruhendes Verhalten. Hektische, laute Menschen sind ebenso keine gute Lösung wie unsichere, zu vorsichtige oder mitleidige.

Um sie Interessenten kennen zu lernen (und diese den Hund), soll man willens und in der Lage sein, sie mehrere Male auch für mehrere Stunden zu besuchen. Für den Erstkontakt ist ein Treffen auf dem Hundeplatzgelände gut geeignet. Diesen findet Shadow sehr positiv und hat sich die letzten Male auch gegenüber Fremden positiv gezeigt. Shadow ist niemals böse.

Sie ist einfach wundervoll.

Liebevoll, außergewöhnlich, toll, kann mittlerweile auch wirklich lustig und fröhlich sein – in für sie sicheren Situationen. Sie ist stubenrein, zerrt nicht an der Leine, kennt ihren Namen und „komm“ sehr gut, kann allein bleiben, fährt perfekt mit im Auto – sie wird das Leben der Menschen, die sich für sie entscheiden, absolut bereichern!!! Das Wohnen in möglichst ländlicher Umgebung ist für sie perfekt.

Wir wünschen uns für sie Menschen mit einem Haus und hundesicherem Grundstück. Wichtig zu wissen ist auch, dass Shadow für lange Zeit nur gesichert Gassi geführt werden darf. Natürlich ist ein gewisses Maß an „Training“ auch bei ihr wichtig, jedoch nicht das klassische „Sitz, Platz, Fuß“ sondern vertrauensbildende Maßnahmen, dosiert neue Situationen, auch Hundebegegnungen – am besten unter Aufsicht eines guten Trainers – sollten in den ersten Wochen (vielleicht sogar Monaten) durchgeführt werden. Sie möchten Shadow kennen lernen? Nehmen Sie dazu gerne Kontakt auf unter 0170/6922268 (auch Mailbox oder SMS, kein Whatsapp!) oder kontakt@tierfreunde-malsfeld.de oder Privatnachricht an Tierfreunde Malsfeld

03.05.2019 – Shadow durfte gestern zum ersten Mal mit auf den Hundeplatz

Eigentlich war das schon früher geplant, doch sie war läufig bis Anfang dieser Woche. Das ist jetzt durch und wir gehen nun schrittweise voran. Das Püppchen sollte einfach nur ein bisschen was anderes erleben und natürlich wollten wir auch schauen, wie sie in ungewohnter Umgebung reagiert.

Die Sicherheits-Leine war natürlich dran. Denn obwohl der Platz komplett ausbruchsicher eingezäunt ist, hätte es sehr gut passieren können, dass Shadow in ihr altes Verhalten (Flucht und rennen, rennen, rennen) zurück fällt und für diesen Fall blieb die Leine einfach dran. Wir hatten natürlich auch Snorre dabei. Und haben uns völlig normal verhalten, um ihr (wie immer) Sicherheit zu geben. Zwei weitere Hunde mit ihren Menschen waren bestellt. Im Freilauf natürlich getrennt voneinander… bei uns wird nix riskiert. Später alle 4 Hunde angeleint. Sie haben ihre Übungen gemacht und wir sind mit Shadow „einfach mal ein wenig rumgelaufen“. Das war übrigens auch für die beiden anderen Hunde eine hervorragende Trainingseinheit. Nochmal und ganz eindringlich die Info: Mit Shadow findet zwar sehr wohl eine Art Training statt, doch hat dieses in keinster Weise etwas mit dem „klassischen“ Hundetraining zu tun. Es gibt für sie kein „Sitz, Platz, Fuß“… Shadow-Training besteht im Großen und Ganzen darin, sie alltagstauglich zu bekommen. Es ist z. B. schon ein großer Schritt, dass sie nicht mehr bei jedem Geräusch zusammenzuckt und entweder wegläuft oder einfriert.

Auf dem Hundeplatz waren wir ganz glücklich über die Tatsache, dass sie zu jeder Zeit und in jeder Situation ansprechbar war und sogar auf Zuruf gekommen ist UND Leckerchen genommen hat. Das wäre vor einer Woche noch undenkbar gewesen! Wir sind stolz wie Bolle!!!


30.04.2019 – Mal wieder ein schnelles Update zu Shadow: Jetzt ist sie bereits seit 8 Wochen in der Pflegestelle…. wie die Zeit vergeht 

Seit gestern (29.04.2019) springt sie tatsächlich wie selbstverständlich mit in den Kofferraum. Bisher wurde sie immer hineingehoben. Dabei hatte man wahrhaftig das Gefühl, sie wiegt mindestens 50 kg – stocksteif. Gestern dachte ich: Ach, sagste mal pauschal *hopp*, wird vermutlich eh nicht klappen, aber ein Versuch ist es ja wert… Ich sage also *hopp* – und Shadow hüpft leichtfüßig und als hätte sie nie was anderes gemacht in den Kofferraum!!

Wir haben dann auch mal ein paar Eindrücke von unseren Gassigängen gefilmt, sie ist – wenn sie sich sicher fühlt – SO lustig und fröhlich, da geht einem das Herz ganz weit auf! Natürlich ist es immer noch so, dass fremde Menschen oder viele verschiedene Situationen im Alltag (die für uns und auch für andere Hunde völlig normal sind) ihr Angst machen. Aber auch daran arbeiten wir intensiv und freuen uns über jeden noch so winzigen Fortschritt….


10.04.2019 – Ein kleines Shadow-Update: Knapp 6 Wochen wohnt sie jetzt in der Pflegestelle.

Wir sind so glücklich über jeden noch so winzigen Fortschritt.

Und doch gibt es jeden Tag so viele Situationen, die uns zeigen, wie viel Zeit, Geduld und Arbeit noch vor ihr und uns liegen.

Gestern hat sie zum ersten Mal Hundeleberwurst angenommen. Lang gestreckt und misstrauisch… doch dann platzte der erste, winzige Knoten und sie scheint sich an ihre Rasse zu erinnern…. denn sie ist eine Labradorin.

So können wir (hoffentlich) endlich über Futter Fortschritte erreichen. Wieder und wieder muss gesagt werden (und man kann es glauben oder nicht), dass mit Shadow kein „normales“ Training möglich ist. So ist sie noch weeeeeit entfernt von jeglichen „Gehorsamsübungen“. Unser Training besteht darin, sie aus ihrer Erstarrung zu holen, ihr nachhaltig das Vertrauen in Menschen, Geräusche, Situationen… Normalität zu geben.


31.03.2019 – Heute vor 4 Wochen ist es uns endlich gelungen, die Labradorhündin zu sichern, welche wir auf den Namen „Shadow“ getauft haben.

Die Hündin lebt seither in einer Pflegestelle mit mindestens einem Hund zusammen. Zwar kennt sie mittlerweile alle Tagesabläufe und freut sich auch über die Pflegemenschen – doch ihre Ängste und starke Unsicherheiten sind ständig präsent. Schon kleine Geräusche können dazu führen, dass sie entweder einfriert oder sofort die Flucht ergreift.

Mitleid ist keine Option. Eher das Vermitteln, dass alles völlig normal ist – das bringt sie in Minischritten voran.

Doch manchmal – für Menschen „aus heiterem Himmel“ kommend, fällt sie plötzlich in ihr etabliertes Verhaltensmuster zurück. Bis Shadow vermittelbar ist, wird noch einige Zeit, viel Geduld und noch mehr Arbeit und kleinstschrittiges Training nötig sein.

Sie bekommt alle Zeit, die sie braucht!!! Da auch bald der ein oder andere Tierarztbesuch ansteht, würden wir uns über Paten für Shadow freuen. Wie das geht? Sie richten einen Dauerauftrag in selbst gewählter Höhe (ab 5,00 Euro monatlich) unter dem Verwendungszweck „Patenschaft Shadow“ ein. Dafür erhalten Sie eine Patenschafts-Urkunde mit einem hübschen Bild von ihr. Die Patenschaft endet automatisch spätestens dann, wenn Shadow vermittelt wurde.


Update 21.03.2019 – Neues von Shadow

Seit zweieinhalb Wochen ist die Hündin nun in ihrer Pflegestelle. Es geht in mini-mini-mikro-Schritten voran.

Natürlich ist sie immer noch weit weg von einem normalen, fröhlichen Labrador, doch sie taut täglich ein winziges bisschen mehr auf. Die ruhige, souveräne, unaufdringliche Anwesenheit anderer Hunde im Haus gibt ihr Sicherheit und sie schaut sich viele gute Dinge von ihnen ab.

So lernt sie mittlerweile, dass das Leine-Anlegen nicht das Ende der Welt bedeutet sondern einen – wenn auch noch recht kurzen – Spaziergang. Oder dass das Klappern von Metallnäpfen mit leckerem Futter in Zusammenhang steht und man sich bei dem Geräusch nicht in die hinterletzte Ecke verkriechen muss. Doch jeden Tag sieht man wieder, wie viele Angst-Schreck-Baustellen bei ihr noch vorhanden sind.

Sie lernt, dass es im Alltag völlig normal ist, dass man z. B. einen Berg Wäsche vor sich her trägt, Wind durch Ritzen pfeift oder sich nix und niemand dafür interessiert, welche Geräusche aus dem Fernseher kommen.

Auch ein Drucker, der seine Arbeit tut, bedeutet nicht mehr per se den Weltuntergang…. Da Shadow bestmöglich gesichert sein muss, trägt sie rund um die Uhr ihr extra angefertigtes Panikgeschirr. Denn sie hat dank Euch lieben Tierfreunde endlich auch ein eigenes Geschirr, welches perfekt passt .

Jetzt möchten wir ihr auch noch ein eigenes Halsband mit ihrem Namen drauf machen lassen und natürlich eine passende Leine dazu kaufen. Ebenfalls werden wir für sie einen GPS-Sender anschaffen. Denn aus den kurzen Läufchen „ums Eck“ sollen ja schon bald „anständige“ Gassirunden werden (für die auch erstmal das Ein- und Aussteigen ins Auto geübt werden muss). Und der absolute Horror wäre es natürlich, wenn sie in einer Schrecksekunde trotz zigfach-Sicherung entlaufen würde und man nicht weiß, in welchem Radius sie sich befindet. Wohlgemerkt, das sind alles Sicherungen, welche wir als richtig und wichtig empfinden.

Selbstverständlich ist es definitiv noch nicht möglich, sonnig durch die Gegend zu laufen – jeder Schritt muss gut überlegt und abgesichert sein. Und irgendwann kommt ja auch ein Tierarztbesuch auf Shadow zu – aktuell ist alles okay, doch ist sie noch nicht geimpft, das muss erledigt werden.

So gibt es noch viel, was angeschafft und bezahlt werden muss, auch ihr Appetit ist zum Glück mittlerweile sehr gut und wir freuen uns über jede Dose Animonda, Rinti, Grau oder Terra Canis, die uns für Shadow erreicht. Für ihren Trockenfutter-Vorrat ist gesorgt, da haben wir zum Glück einen Dauer-Sponsor *freu*


Update 10.03.2019 – Kleines Update zu Shadow nach einer Woche: Sie frisst mittlerweile selbstständig, wenn auch immer defensiv.

Durch Türen gehen macht ihr Angst, ebenso wie viele andere Geräusche, die im normalen Alltag einfach vorhanden sind. Wir möchten hier nochmal ganz deutlich betonen, dass an eine Vermittlung noch lange nicht zu denken ist. Es liegt noch viel Zeit, Ruhe und Vertrauensarbeit vor ihr.

Es wird nicht täglich oder ständig Updates geben können, da die minimalen Fortschritte aktuell eigentlich nicht mess- oder fotografierbar sind.

Zum Thema Patenschaft für Shadow: Bereits ab einem Monatsbeitrag von 5,00 Euro (nach oben offen) mit dem Verwendungszweck „Patenschaft Shadow“ ist dies möglich. Jeder Pate bekommt eine Urkunde mit einem Bild von ihr  Wir bitten um Euer Verständnis, dass zurzeit nur so geht. Natürlich versuchen wir, Euch so gut es geht auf dem Laufenden zu halten. Fragen am besten per Privatnachricht, wir können auch oft nicht sofort antworten – außer der Versorgung von Shadow haben wir unsere normalen Arbeitstag-Alltage zu stemmen und die restliche, wichtige Vereinsarbeit ist ebenfalls zu erledigen.


Bereits Mitte Dezember 2018 bekamen wir Kenntnis von einem immer wieder gesichteten Labrador in Knüllwald. Es gab einige nett gemeinte, aber leider kontraproduktiv verlaufende Versuche, das Tier einzufangen. Es verstand es perfekt, Menschen zu meiden bzw. vor ihnen wegzulaufen und dann fast geisterhaft wieder zu verschwinden.
Mehrere Tierschutzvereine waren bereits angefragt/eingeschaltet worden, doch keinem war es bisher gelungen, das Tier zu sichern. Der Hund wurde an vielen Orten gefüttert oder versorgte sich selbst – mit Schlachtabfällen, aus Katzenfutternäpfchen, mit welchen z. B. die Bauernhofkatzen gefüttert werden sollten usw. ….
Da wir ein wirklich sehr kleiner Verein sind mit wenigen Mitgliedern und uns eigentlich ursprünglich dem Thema Katzenkastrationen etc. verschrieben haben, mussten wir im Vorstand gut überlegen, ob wir uns eine solche Sicherungsaktion wirklich zumuten können. Denn auch unsere Arbeit ist ehrenamtlich, also unbezahlte Freizeit. Und neben unseren Jobs und den anfallenden Katzen-Problematiken müsste ja dann auch noch eine Menge vorbereitender Recherche sowie letztendlich die Sicherung des Hundes und anschließende „Verwahrung“ durchgeführt werden.
Vorbereitende Recherche? Ohja!! Viel Arbeit – erstmal für nix. Sichtungsmeldungen sammeln, im Hintergrund die tiermedizinische Versorgung sicherstellen, Menschen finden, die helfen wollen. Und zwar länger als 1,2,3 Wochen…. Denn niemand konnte im Vorfeld sagen, wie lange sich die Angelegenheit überhaupt hinziehen würde. Außerdem war es natürlich extrem wichtig, dass alle notwendigen Ämter und Behörden über jeden unserer Schritte informiert und involviert waren. Dies alles wurde selbstverständlich auch durchgeführt und wir sind froh darüber, dass wir von Seiten der Behörden in unserem Tun so gut unterstützt wurden.
Das einzige, was für uns so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche war: Wir ziehen das bis zur endgültigen Sicherung des Tieres durch. Wir sind Tierschützer, verdammt nochmal. Da hört man nicht einfach auf, wenn es unbequem wird!
Was sich in der Theorie und auch jetzt beim Schreiben so einfach anhört, war nervenaufreibende Kleinstarbeit. Nach vielen intensiven Vorbereitungen konnte eine Hunde-Lebendfalle ausgeliehen werden, welche wir an einer bereits vorhandenen und von dem Hund angenommenen Futterstelle aufstellen konnten.
Jedoch musste diese Stelle bereits nach einer Woche wieder geräumt werden. Ein großer Rückschlag für uns und damit verbunden – erneute Recherche. Wo befindet sich das Tier noch? Wo kann eine neue Futterstelle eingerichtet werden? Wer hilft, diese zu betreuen? Denn man muss wissen, dass diese Futterstelle bzw. die Ortschaft für uns immer den einfachen Weg von 18 km bedeutet hat.
Da wir auch die Hunde-Lebendfalle wieder zurückgeben mussten – denn der leihende Verein hatte selbst dringende Sicherungen durchzuführen – hatten wir ein neues Problem: Wir benötigen eine vernünftige Hunde-Lebendfalle. Sicher, groß genug, wetterfest, auch schwer genug, falls es stürmt und schneit…
Also legten wir einfach zusammen und ließen uns eine Lebendfalle anfertigen. Zusätzlich wurden zwei neue Wildkameras angeschafft, um zuverlässig sehen zu können, ob und vor allem wann der Hund an die Futterstelle kommt – und welche Tiere sonst noch so diese Stelle aufsuchen.
All diese Aktivitäten konnten und durften wir noch nicht öffentlich machen. Das hat Gründe, die wir nicht diskutieren werden. Daher konnte natürlich auch kein Hilferuf veröffentlicht werden. Denn es durfte kein „Tourismus“ stattfinden und uns somit jegliche Fortschritte zunichte gemacht werden.
Endlich fanden wir eine zuverlässige Person, welche uns vor Ort half, die Futterstelle regelmäßig neu zu bestücken. Als Mitte Januar die Falle fertig war und diese aufgestellt wurde, haben wir täglich jegliche Planung über den Haufen werfen müssen. Denn nochmal: „schnell“ ging in diesem Fall mal so gar nix! Auch bekamen wir gefühlte 500 nett gemeinte Ratschläge, die jedoch allesamt in dieser Situation nicht umsetzbar waren. Wir entschuldigen uns im Nachhinein bei Jedem, dem wir vielleicht etwas genervt geantwortet haben… es war der Situation geschuldet und auch wir sind nur Menschen mit langsam, aber sicher reißendem Nervenkostüm.
Nach insgesamt 72 Tagen voller Ungeduld, Fütterungen, Auswertungen der Fotos und Videos aus den Wildkameras, Fehlalarme (ausgelöst durch Katzen, welche die Falle ausgelöst haben) war es am vergangenen Sonntagmorgen gegen 05.30 Uhr endlich soweit – die Falle ging zu, der Alarm kam aufs Handy, wir standen stramm, unsere Hilfsperson wurde aus dem Bett geworfen „kannst du bitte mal gucken?“ und endlich der erlösende Rückruf….. „Könnt Ihr bitte kommen? Wir haben den Hund…“
Man hätte meinen können, wir hätten in die Autos Raketenantriebe eingebaut. Zügig, aber doch möglichst ruhig wurde also jegliches Equipment abgebaut und der Hund mit der Falle ins Auto gebracht. Hier musste er etwas ausharren, bis wir zum Tierarzt fahren konnten, um ihn erst einmal komplett durchchecken zu lassen. Es handelt sich um eine braune Labradorhündin. Sie wurde entwurmt, gründlich untersucht und festgestellt, dass sie relativ unbeschadet durch die Zeit draußen gekommen ist. Körperlich.

Shadow, noch in Narkose

Denn ihre Seele hat gelitten. Massiv.
Gleich am Montagmorgen wurden alle notwendigen Amtswege erledigt. Der Hund musste unserem Tierschutzverein mit allen Rechten und Pflichten übereignet werden, was auch umgehend erledigt werden konnte. Wir sind glücklich, das Tier endlich gesichert zu haben und werden immer wieder von ihr berichten.

Wer uns helfen möchte, die bereits entstandenen und noch weiterhin entstehenden Kosten zu stemmen, spendet bitte gerne unter dem Verwendungszweck „Shadow“ an DE65 5205 2154 0057 0022 97 oder per Paypal an kontakt@tierfreunde-malsfeld.de
Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenquittungen ausgestellt, dafür bitte genaue Anschrift angeben.