Garfield in Not

Heute hatten wir mal wieder einen etwas anderen Einsatz.


Vorgestern erfuhren wir von einem unserer wildlebenden Katern der seit Tagen verschwunden war.
Nachdem die liebe Nadine von der Futterstelle durch rufen und suchen den Kater lokalisieren konnte, wussten wir das wird ein Problem.
Er saß mittlerweile tagelang auf einem Baum fest.
Der erste Gedanke war, wer hoch kommt, kommt auch wieder runter.
Also über Nacht Futter am Fuß des Baumes aufgestellt….und so sehr gehofft…
Nix…
Am Morgen saß er immer noch oben, und schrie erbärmlich.


Dann der nächste Versuch, eine lange Leiter an legen, gehen lassen..
Nix, statt dessen ging er noch ein Stück höher.
Nach mehreren warmen Tagen und keiner Flüssigkeitsaufnahme mussten wir uns heute was überlegen. Es wusste ja auch keiner ob er nicht verletzt ist.
Also alle greifbaren Leute von der Feuerwehr befragt..
Die einhellige Meinung war leider das das Gelände schweres Gerät nicht zulässt.
Und je mehr Stress und Lärm vor Ort ist, desto höher verzog er sich.
Er saß auf ca. 13m fest….nach oben war noch viel möglich. Und es war schon Tag 5
Nachdem wir uns heute morgen das Hirn zermartert haben gab es noch 2 Lösungsansätze.
– Baumkletterer, funktioniert ev.auf den dicken Ästen…Problem hierbei der Kater ist nicht zahm, er wird ALLES tun um nicht gefangen zu werden.
– Tierarzt mit Narkosegewehr. Hierbei das Problem, der Kater muss günstig sitzen und man muss unten alles absichern damit er weich fällt.
Es wurde beides angeleiert und vor Ort mit den Fachleuten beratschlagt. Keine leichte Entscheidung.
Wir entschlossen uns für die Narkose.
Wer nicht dabei war kann sich kaum vorstellen was da für eine Atmosphäre herrschte.
Wir versuchten Ruhe zu bewahren und bereit zu stehen.
Nach dem ersten Schuß knapp über’s Ziel, gelang Hr. Dr. Pfau ein senkrechter Meisterschuss.


Der Pfeil saß. Es dauerte ein Weilchen bis die Narkose wirkte…..dann ging alles ganz schnell, …er wurde gesichert, kam in eine Box und direkt ab zu Pfau’s in die Praxis.
Natürlich wurde direkt der Zustand des Tieres durchgecheckt.
Er bekam die dringend notwendige infussion und wurde mit Schmerzmittel für die nächsten Tage abgedeckt. Denn natürlich werden dem Süßen nach dem Abenteuer alle Knochen weh tun.
Das Gute ist er hat seinen Ausflug weitgehend unbeschadet überstanden.
Und eins könnt ihr uns glauben, darüber sind wir soooooo erleichtert.
Garfield bekommt jetzt zum erholen einige Tage Stubenarrest um die Behandlung zu gewährleisten und ihm Erholung zu gönnen.

Bedanken möchten wir uns hier ausdrücklich bei der Tierarztpraxis Pfau und Sebastian Möller von der Firma Baumläufer.
Danke schön das ihr uns Samstag Nachmittag schnell und unkompliziert zur Verfügung gestanden habt um dem kleinen Kater zuhelfen.

Wenn ihr uns bei der Finanzierung der
„Garfield Rettung „
helfen wollt könnt ihr das gerne über PayPal : kontakt@tierfreunde-malsfeld.de
Oder auf unser Spendenkonto:
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tun.