Rita, eine arme Streunerin

Eine kleine Streunerin, von allen übersehen

03.09.2019 – Nun taut Rita täglich ein bisschen auf sie kennt ihre Routine, viele kleine Mahlzeiten, Medikamente, inhalieren und immer wieder streicheln. Beim Streicheln kann man noch jeden einzelnen Knochen fühlen Ihre Pflegemama sagt immer:“man spürt wie zerbrechlich sie ist“

Aber sie genießt es. Ob da wohl ganz früher mal jemand war in ihrem Leben…??? Schaut mal wie niedlich sie ihren Milchtritt macht 

02.09.2019 – Klein Rita erobert uns im Sturm Für alle die dieses zerstörte Häufchen Elend am Wochenende gesehen haben ist es kaum zufassen. Sie kann kaum stehen, hat gefaucht, hatte Panik und hat am ganzen Leib gezittert, …. Und nun 2 Tage später…sie schmust

Genau für diese Momente machen wir Tierschutz. Genau diese Momente wiegen so vieles auf…. Schaut es euch mal an… Wir hatten kollektiv Tränen in den Augen

01.09.2019 – Danke für eure Anteilnahme und Unterstützung für „klein Rita“ Hier mal ein kleines Update.

Die erste Nacht hat sie gut überstanden, und die Wurmkur tut ihre Arbeit, genaueres wollen wir euch ersparen.

Sie hat nach dem Inhalieren angefangen sich ein kleines bisschen zu putzen, das Gesichtchen ist nicht mehr so verschmiert. Das Gute: sie frisst wirklich gut und auch Katzenklo klappt. Das Schlechte: sie ist wahnsinnig schlapp, und mag uns noch nicht wirklich und es ist ein langer Weg. Hier mal ein aktuelles Bild von heute

31.08.2019 – Seit Monaten musste es schon mit ihr bergab gegangen sein. Da wo sie sich aufhielt fahren jeden Tag soviele Autos vorbei, keiner hat sie gesehen, keiner ihr geholfen….
Montag hatten wir durch Zufall die erste Sichtung, sahen wie sich eine zum Gerippe abgemagerte Katze an einer Straße langschleppte.

 
Alle paar Meter brauchte sie eine Pause, legte sich auf die Straße…
Immer wenn wir uns näherten, taumelte sie weg (man glaubt kaum wie schnell sie vor Angst wurde).
Zum verzweifeln, kein Kescher, kein Handyempfang….
Sie verschwand im hohen Gestrüpp, wir waren diese Woche immer wieder da, keine Katze….
Wir bekamen sie nicht aus dem Kopf, trotzdem fanden wir sie nicht…
Dann klingelte heute Nachmittag das Handy bei unserer Tasso-frau, eine Bekannte von ihr hat bei einer Radtour eine Katze gesehen in erbärmlichem Zustand.
Nachdem Ort und Beschreibung abgeglichen waren saßen wir 3min später im Auto, sie war es, endlich eine Spur!!!
10min später war sie im Kescher, sie zeigte kaum Gegenwehr, wollte aber wieder wegtaumeln.
Also mit dem Kescher sichern, auf Nummer sicher gehen und juhhuuuu….endlich hatten wir sie….
Die arme Maus versteht die Welt nicht, aber sie wird bald merken das wir ihr nur helfen wollen…
Ab ging es zum Notdienst zum Tierarzt.


Zuallererst bekam die Kleine einen Namen
Nach ihrer Finderin nennen wir sie nun
„RITA“
Bevor wir am Montag in die detaillierte Diagnostik gehen, gilt es heute erstmal das Tier
zu stabilisieren und aufzupäppeln.
Schon heute gibt es jedoch einige Dinge festzustellen:
Rita hat extremen Katzenschnupfen(Fliegen hingen an ihrer verklebten Nase), Schluckprobleme(durch den geschwollenen Hals)ist dehydriert, hat extremen Wurmbefall,
hat mit 2,2Kilo starkes Untergewicht und eine schlimme Darmentzündung die wir noch weiter abklären müssen..
Sie bekam eine Infusion, Schmerzmittel, Antibiotika, und wurde natürlich entwurmt.
Das bekommt sie morgen zuhause alles weiter und zusätzlich werden wir mit ihr noch inhalieren.
All das werden wir natürlich tun, denn wir freuen uns das sie eine Chance bekommt mit uns um ihr Leben zu kämpfen und nicht auf der Straße allein verrecken muss.
Wir hoffen es ist noch nicht zu spät und sie schafft es…..
Bitte drückt der kleinen Rita die Daumen