Malsfeld/Ortsteil.
Immer wieder erhielten wir Meldungen zu einem unkastrierten Kater in einem Malsfelder Ortsteil.


Immer wieder rückten wir aus – „bewaffnet“ mit Lebendfalle und leckerem Futter, um den Kerl zu fangen und ihn kastrieren, kennzeichnen und tiermedizinisch durchchecken zu lassen.
Immer wieder war dies aus verschiedenen Gründen nicht möglich… eine nervenaufreibende Situation.
Vor einigen Tagen ging wieder eine Meldung zu diesem Kater ein – diesmal mit der Aussage: er sieht schlimm aus, bewegt sich kaum vom Fleck, frisst kaum.
Tatsächlich ging es dem Kater so schlecht, dass man den ehemals absolut wilden Kater mit der Hand einfangen, in die Transportbox bugsieren und zum Tierarzt bringen konnte.
Schwerster Schnupfen, Atemwege völlig dicht – kein Wunder, dass er nicht gefressen hat….

Also musste er zuerst mit Inhalation und diversen Medikamenten versorgt werden, um ihn dann kastrationsfähig aufzupäppeln.
Doch bereits nach zwei Tagen fraß er immer noch nicht. Obwohl sich Sekret löste und verflüssigte und er auch seine Medikamente nahm, wurde der Zustand einfach nicht besser.
Heute Nachmittag war dann ein erneuter Termin in der Tierarztpraxis. Gründlichste Untersuchung – mit niederschmetterndem Ergebnis: Der Kater, der uns so lange auf Trab gehalten hat, ist todkrank.
Somit konnten wir ihn nun nur noch sanft über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
R. I. P. großer Junge….